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Wir sind eine "geflügelvernarrte" Familie, die jetzt bereits in der 3.Generation die Rassegeflügelzucht als Hobby betreibt.

Mein Vater, Heinz Kazenmayer, ist am 01.04.1970 in den Kleintierzuchtverein Besigheim als Mitglied eingetreten. Von 1972 – 1980 hat der den Verein als Vorstand geführt. Unter seiner Regie wurde ein Vereinsheim mit Ausstellungshalle sowie eine Zuchtanlage erbaut.

Von 1972 bis zu meiner Volljährigkeit 1978 war ich „aktives“ Mitglied in der Jugendgruppe – seither bin ich zwar nicht mehr in der Jugendgruppe, aber immer noch aktiv.

Zu meinen ersten Cochins kam ich 1982. Es waren die rebhuhnfarbig-gebänderten, die damals noch schlicht rebhuhnfarbig hießen. Ich las eine Verkaufsanzeige in der damaligen Geflügel-Börse. Ein Zuchtfreund bot in Stutensee - Blankenloch welche zum Verkauf an, von dem ich dann die Ausgangstiere meiner rebhuhnfarbig-gebänderten Zucht erhielt. ( 24.07.1982 )

1983 war in Frankfurt die „Nationale“. Auf dieser Rassegeflügelschau stellte unser mittlerweile verstorbener Ehrenvorsitzender des Sondervereins der Cochin.-Brahma- und Zwerg-Brahma-Züchter, Karl Teufel. Friedrichsdorf, eine Voliere mit blauen Cochins.

Diese Tiere hatten es mir angetan – so dass ich umgehend mit Karl Teufel Kontakt aufnahm und ihn um Tiere bat. Von ihm habe ich die ausgestellten Tiere von Frankfurt erhalten – und meine Zuchtanlage war um einen Farbenschlag reicher !

Er, Karl Teufel sowie Philipp Volk, Lorsch waren es auch, die mich 1984 überzeugten Mitglied im Sonderverein der Cochin- Brahma- und Zwerg-Brahma-Züchter zu werden.

Zu den weißen Cochin kam ich 1993. Mein ehemaliger Zuchtfreund Nikolaus Tischler (er starb am 01.05.2002) hatte neben seinen hellen Brahmas auch die weißen Cochins. Da er gesundheitlich angeschlagen war und es ihm zuviel wurde trennte er sich von den Cochins. Damit seine sehr gute Zuchtlinie nicht verloren ging habe ich einen Stamm von ihm übernommen.

Gold-schwarzgesäumte Cochin sah ich das erste Mal anlässlich unserer HSS 2000 in Sindelfingen. Zuchtfreund Anton Reibl, Tettnang brachte damals zwei Hennen mit. Anton bemühte sich bis dahin schon über ein Jahrzehnt, die gold-und silber-schwarzgesäumten Cochin zur Anerkennung zu bringen. Die Faszination dieses aparten Farbenschlages hat mich bewogen, bei Anton einen Stamm Goldener zu holen, ihn bei seinen Bemühungen diese zur Anerkennung zu bringen, zu unterstützen.

Das wir heute auch gelbe Cochin im Stall haben ist reiner Zufall. Im Mai 2007 erhielten wir überraschend Bruteier unterschiedlichster Farbenschläge von Cochin von einem englischen Zuchtfreund (Paul Lockett). Wir hatten Paul Lockett Anfang 2007 Bruteier von unseren gold-schwarzgesäumten Cochin geschickt.
Aufgrund des langen Transportweges schlüpften lediglich 4 Kücken (zwei rebhunhfarbig-gebänderte Hähne und zwei gelbe Hähne). Drei Hähne entwickelten sich nicht nach unseren Vorstellungen, aber der zweite gelbe Hahn hatte es verdient, dass wir ihm eine gelbe Henne besorgten (von Zuchtfreund D. Rietschel). Aus dieser Verpaarung schlüpften schließlich von 10 eingelegten Eiern 8 Kücken und damit war der Grundstock für unsere Zucht gelber Cochin gelegt. 

Seitdem züchten wir die großen Cochins in rebhuhnfarbig-gebändert, blau, gelb, weiß und gold-schwarzgesäumt.

Volker Kazenmayer